Winzer: Vandalen werfen Kunstwerk um
Der von Oskar Zink geschaffene Brunnen des Kindergartens ist stark beschädigt. Eine Belohnung ist ausgesetzt worden.
Erzieherin Margit Hollmeier, Kinder und Pfarrer Herbert Rösl zeigen den Schaden.
Kelheimwinzer.
Bislang Unbekannte haben am Wochenende auf dem Gelände des Kindergartens St. Elisabeth in Kelheimwinzer gewütet: Die Statue „Mutter und Kind“ des Brunnens in der Nähe des Eingangs zur Betreuungsstätte ist umgeworfen worden. Das Kunstwerk aus Grünsandstein ist dabei auch gebrochen. Nach einer ersten Schätzung von Pfarrer Herbert Rösl beläuft sich der Schaden auf mindestens 1000 Euro.
Der Vorfall auf dem Kindergarten-Areal ist für den Pfarrer Vandalismus. Der Priester entdeckte den Schaden, als er am Sonntag gegen 20 Uhr nach der Kindergarten-Heizung sah. Als er am Samstagnachmittag bei der Einrichtung war, stand der Brunnen noch.
„Man braucht grobe Gewalt, um das umzuwerfen.“ Der beschädigte Steinbrunnen, den Oskar Zink aus Ihrlerstein 1993 schuf, „ist Allgemeingut“. Die Tat von Unbekannten „ist für mich nicht nachvollziehbar“, sagt der Geistliche. Der Pfarrer erstattete Anzeige bei der Polizei. Rösl: „Der Sache muss man nachgehen – unbedingt.“ Die Kirchenstiftung hat laut Priester auch eine Belohnung in Höhe von 100 Euro ausgesetzt für den Hinweis der zur Aufklärung der Tat hilft.
Wer hat verdächtige Beobachtungen auf dem Kindergartengelände in Kelheimwinzer gemacht? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kelheim, Telefon (0 94 41) 5 04 20, entgegen.


